• Schrift vergrößern
  • Standard Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern

Kowalinskis Rückkehr auf die blaue Bahn

E-Mail Drucken PDF

Tolle Leistungen beim zweiten Leichtathletik-Sportfest des Jahres in der Coque in Luxemburg: Christopher Pieper hat seine 200-Meter-Hallenbestzeit ein weiteres Mal gesteigert, und Marc Kowalinski lief auf dem blauen Kunststoffoval sein erstes Bahnrennen seit einem halben Jahr.

Podcast

Marc Kowalinski.TV-Foto: Holger Teusch
Luxemburg. Christopher Piepers 200-Meter-Hallenbestzeit hielt exakt eine Woche. Am Samstagnachmittag steigerte der 19 Jahre alte Sprinter vom PST Trier seinen persönlichen Rekord über eine Hallenrunde um eine Viertelsekunde auf 22,01 Sekunden.
Mit dieser Zeit musste Pieper beim gut besetzten Hallensportfest in Luxemburg nur dem für Ghana startenden ehemaligen Briten Timothy Abeyie (21,11) und Simon Kirch (Saarbrücken/21,59), beides ehemalige WM-Teilnehmer, geschlagen geben.
Sein noch in der U 18 startberechtigter Vereinskamerad Kevin Ugo lief 400 Meter in 51,97 Sekunden - so schnell wie noch nie in einer Halle.
Nach sechs Monaten ohne Bahnstart feierte Marc Kowalinski eine gelungene Rückkehr aufs Kunststoffoval. Der 33-Jährige belegte über 3000 Meter in 8:25,27 Minuten den zweiten Platz. "Das hat echt Spaß gemacht. Ich bin damit sehr zufrieden", sagte Kowalinski nach dem Rennen. Gemeinsam mit Pol Mellina lief der PST-Athlet die ersten zwei Kilometer nach Plan im Schnitt von 2:50 Minuten pro 1000 Meter. "Auf den letzten vier Runden habe ich dann gemerkt, dass die innere Bereitschaft, die Überwindung noch gefehlt hat", sagte er. Wohl auch deshalb gelang es dem luxemburgischen 10 000-Meter-Meister, den zweimaligen Hallen-DM-Bronzemedaillengewinner vor der Ziellinie (um 0,16 Sekunden) abzufangen. Bei den Frauen wurde Mona Reuter (PST) in 10:42,70 Minuten Fünfte.
Weiterlesen...
 

Nur Krämpfe bremsen Pieper

E-Mail Drucken PDF

Linda Betzler, Marc Kowalinski, Gregor Witzel und Christopher Pieper bewiesen vorgestern bei den Rheinland-Pfalz-Hallenmeisterschaften, dass die Läufer aus der Region Spitze sind. Höhepunkt der Titelkämpfe: Anna Battke (Mainz) erfüllte im Stabhochsprung die WM-Norm.

Podcast

Christopher Pieper vom PST Trier (Mitte) entschied den 60-Meter-Sprint vor Titelverteidiger Stefan Estelmann (Nussdorf, links) und Weitsprung-Europameister Christian Reif (Ludwigshafen, rechts) für sich. TV-Foto: Holger Teusch
Ludwigshafen. Es tat weh, aber Christopher Pieper lachte. "Krämpfe in beiden Oberschenkeln", erklärte der 19-Jährige, als er nach einer 200-Meter-Hallenrunde in 22,46 Sekunden in den Innenraum humpelte. Der Ausnahmesprinter vom PST Trier ließ sich auf den Boden plumpsen, streifte die neongelben Spikes von den Füßen und schüttelte erst einmal die Beine aus. Dann musste er ansehen, wie der Ludwigshafener Lokalmatador Christian Kiemstedt im letzten Zeitendlauf 0,34 Sekunden schneller rannte.
Trotzdem: "Ich bin total zufrieden", sagte Pieper. Denn im 60-Meter-Finale lief er mit 6,90 Sekunden die zweitbeste Zeit seines Lebens. Ein besonderes Erlebnis: Pieper ließ nicht nur Titelverteidiger Stefan Estelmann (Nussdorf/7,01), sondern auch Weitsprung-Europameister Christian Reif (Ludwigshafen/7,03) hinter sich. "In diesem Jahr werde ich den Schwerpunkt auf die Schnelligkeit setzen und daher auch einige Sprintwettkämpfe absolvieren", erklärte der rheinland-pfälzische Sportler des Jahres den Ausflug zu den Sprintern.
Das Sprint-Doppel, das Pieper verwehrt blieb, schaffte Marion Wagner. Die Staffel-Weltmeisterin von 2001 siegte über 60 Meter (7,52) und 200 Meter (24,36). Ein wenig stahl Anna Battke ihrer Mainzer Vereinskollegin die Show. Die Stabhochspringerin erfüllte mit 4,52 Metern die Hallen-WM-Norm.
Hart erkämpfte sich Gregor Witzel von der LG Vulkaneifel (LGV) den Sieg über 800 Meter in 1:57,21 Minuten. "Ich musste ganz schön beißen", sagte der angehende Forstwirt. Er habe den Endspurt wohl ein bisschen zu früh angezogen, so dass Thomas Bojanowski (Bingen/1:58,39) eingangs der Zielgeraden noch mal Hoffnung schöpften konnte.
Fest in der Hand der Läufer aus der Region waren die 3000 Meter: Die für die LG Rhein-Wied startende Linda Betzler aus Igel siegte in 10:09,00 Minuten ebenso überlegen wie Marc Kowalinski (PST) in 8:46,76 Minuten. "Ich wollte um 8:20 Minuten laufen, aber dafür muss alles passen. Als ich nach 2000 Meter 5:36 Minuten auf der Uhr gesehen habe, habe ich gemerkt, dass ich das allein nicht mehr gedrückt bekomme und das Tempo rausgenommen", erzählt der zweimalige Hallen-DM-Dritte. "Alles richtig gemacht", freute sich Enrico Zenzen (LGV) über die Vizemeisterschaft in 8:52,20 Minuten. teu
Weiterlesen...
 

Trierer U20-Läufer gewinnen Bronzemedaille

E-Mail Drucken PDF

Zum dritten Mal in Folge hat ein Nachwuchsteam aus der Region eine Medaille bei deutschen Crosslauf-Meisterschaften gewonnen (der TV berichtete). Dominik Werhan führte die U20-Mannschaft des Post-SV Trier (PST) auf den dritten Platz.

Podcast

Bronze hat der Läufernachwuchs des Post-SV Trier mit Marcel Knüttel, Dominik Werhan und Andreas Theobald (von links) bei der Crosslauf-DM gewonnen. TV-Foto: Volkhart Rosch
Ohrdruf. Man braucht nicht unbedingt Matsch für einen schweren Crosslauf. Ein Bach und ein paar Baumstämme, über die man springen muss, und vor allem ein lang gezogener Anstieg treiben den Puls auch gehörig in die Höhe. Von der Konkurrenz bei nationalen Titelkämpfen ganz zu schweigen. Diese Erfahrung machte auch Dominik Werhan bei der Cross-DM. Obwohl ihm ein solches Terrain nicht liegt, erreichte der 18-Jährige als Neunter der U20 über 6,4 Kilometer in 21:16 Minuten die beste Platzierung der Läufer aus der Region. "Es war richtig schwer, aber ich bin sehr zufrieden", sagte er.
Weiterlesen...
 

Slideshow-Archiv